Schtärneföifi

Die neue Schtärneföifi-CD heisst RAGETE und geht dementsprechend ab!

Seit 1995 Jahren beschallen Schtärneföifi die Kinderzimmer der Schweiz und nun veröffentlichen sie ihr achtes Album „Ragete“. Bei einem so hochfliegenden CD-Titel sind die Erwartungen natürlich enorm, doch wir werden nicht enttäuscht. Schtärneföifi bieten das, wofür sie bekannt und beliebt sind: Eine kurzweilige Reise durch die verschiedensten Musikstile – von Rock über Salsa bis hin zum Tango – garniert mit spannenden Texten und überraschenden Pointen.

Nach der letzten Produktion „Wältberüemt“, die in Addis Abeba, New Orleans und Oberems eingespielt wurde, haben Schtärneföifi diesmal im Jura und im heimischen Zürich an den neuen Liedern gearbeitet. Als Tonmeister stand ihnen Frank Niklaus zur Seite, der mitsamt seinem mobilen Studio bereits 2007 und 2009 mit Schtärneföifi unterwegs war.
Die Studiotage waren lustig und zwischendurch auch anstrengend – es gab eisige Februarnächte im kaum beheizten Bauernhaus zu überstehen, der Bandbus blieb tagelang erfroren liegen – doch die Arbeit hat sich gelohnt. Die Lieder der neuen CD gehen sofort ins Ohr und bieten beste Unterhaltung für Kinder und Erwachsene jeden Alters.

Die Lieder auf „Ragete“ bieten einmal mehr einen bunten Strauss von Geschichten und Melodien. Natürlich geht „Wänni gross bin“ der Frage nach, was wir später einmal beruflich machen möchten, bei „Fasnacht“ tauchen allerlei seltsame Gestalten auf, aber oft kommt es auch ganz anders als erwartet. So ist der „Kampfroboter“ eigentlich gar nicht besonders gefährlich und die „Ragete“ lernen wir bei genauerer Betrachtung als leeres Holzfass mit Trompetenantrieb kennen.
Richtig sommerlich wird es beim „Schäre Schtei Papier“ spielen in der Badi und natürlich beim „Wäschpitanz“. Die abgefahrene Schrittfolge dieses neuen Modetanzes baut voll auf Crazy Moves und dürfte zum ultimativen Hype der kommenden Grillsaison werden (ältere Semester kennen das Phänomen freilich schon aus vergangenen Sommerferien).
Beim genauen Hinhören bemerkt man auf dem neuen Album auch ein paar Lieder, die packender sind als mancher Krimi. Aber ob es blitzt und donnert („Es gwitteret“), wir allein zuhause sind („Älei dihei“), ein ekliger Geist („Plaggeischt“) oder eine verrückte Wissenschafterin („Unsichtbar“) auftreten, so richtig Angst haben müssen wir nicht – dafür sind die Lieder viel zu lustig.

Schtärneföifi – Musik für Kinder, aber kein bisschen doof – das gefällt drum auch den Eltern und anderen Erwachsenen. Nach 17 Jahren stehen Schtärneföifi immer noch an der Spitze der Kinder-Musikproduktionen. Dies sowohl live auf der Bühne, als auch ab CD, und auch beim hundertsten Durchlauf im Replay-Modus. Jürg Steiner und Nadine Spengler, die schon die beiden letzten Schtärneföifi-Album gestalteten, haben auf dem CD-Cover und im dazugehörigen Faltposter eine Menge seltsame Wesen aus fernen Welten angesiedelt, die neugierigen Kindern besondere Freude machen werden.

Projects
Mario Batkovic
Skip & Die
Tobias Carshey

Slam & Howie
Parrot to the Moon
Noti Wümié

Saalschutz
Schtärneföifi
Luca Hänni

Christina Stürmer